Reisebericht Toronto
(06.11. – 27.11.)
Die ganze Geschichte begann eigentlich damit, dass ich mich dafür entschied in meiner Freizeit einen Englischkurs im Ausland zu besuchen. Ich informierte mich also bei MundoLengua welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Nach einigen Gesprächen entschied ich mich schließlich eine Reise nach Toronto/ Canada zu unternehmen.
Am 06. November war es dann endlich soweit. Meine Eltern brachten mich nach München von wo aus ich Richtung Toronto startete. Ich war ziemlich aufgeregt, da es die erste große Reise für mich war und ich noch nie alleine geflogen war. Doch ich machte mir selbst Mut und schließlich saß ich im Flugzeug nach London, wo ich später dann umsteigen musste um nach einem 8-stündigen Flug um 18.30 Uhr (Ortszeit Canada) in Toronto zu landen. Der Flug war sehr lang und daher war ich froh als ich mit meinem Gepäck im Bus Richtung Downtown saß. Klarerweise hatte ich gleich Schwierigkeiten, da man im Bus nur mit Münzen bezahlen konnte und ich nur Scheine dabei hatte. Doch ich wurde sofort von der Freundlichkeit der Kanadier überrascht, da mir ein anderer Fahrgast ein Busticket bezahlte. Schli eßlich kam ich an meinem ungefähren Zielort an und nahm mir ein Taxi um zu meiner Gastfamilie zu kommen, was sich jedoch als sehr schwierig herausstellte, da der Taxifahrer ungefähr 70 Jahre alt war und keine Anstalten machte auf einer Karte die Richtung, in die er fahren musste , ausfindig zu machen. Wie auch immer kam ich erst um ca. 21.30 Uhr bei meiner Gastfamilie an. Dort wurde ich jedoch sehr angenehm überrascht. Beryl, die Frau bei der ich wohnte, lebte zwar allein, doch sie nahm mich gleich auf als ob ich zur Familie gehören würde. Nachdem ich mit meinen Eltern telefoniert hatte, dass ich gut angekommen bin ging ich dann auch gleich ins Bett, da ich am nächsten Tag schon sehr früh in der Schule sein musste.
Am ersten Tag zeigte mir Beryl den Weg zur Schule mit U-Bahn und Bus und als ich in der LSC (Language Studies Canada – meine Schule) ankam musste ich gleich einen schriftlichen und mündlichen Einstufungstest absolvieren um in die verschiedenen Klassen (4 verschiedene Unterrichtseinheiten A,B,C und D pro Tag) eingeteilt zu werden. Brian, ein Koordinator der Schule, zeigte allen Neuankömmlingen die nähere Umgebung der Schule. Dabei lernte ich auch gleich Mitschüler aus der ganzen Welt kennen, was echt toll war. Schließlich erfuhr ich auch meinen Stundenplan und das Freizeitprogramm für die nächsten drei Wochen an der Schule, um dann auch gleich meine ersten zwei Unterrichtseinheiten zu absolvieren, bei denen ich Fabian aus Venezuela kennen lernte, einen Mitschüler aus Venezuela. Wir verstanden uns sofort super! Nach Schulschluss verabredete ich mich mit drei Jungs um ein wenig die Stadt zu erkunden. Zwei von Ihnen, Johannes und Stefan, kamen aus Deutschland und der dritte, Diego, war aus Brasilien.
Die erste Woche war echt toll. Wir lernten unsere Lehrer Simon, Vanessa, und Kristin kennen und erfuhren was uns erwartete. Ich lernte viele sympathische Leute kennen wie z.B. Fabiola, Blanca und Adriana aus Mexiko City, Min, Woo-Jin und Woo-Young aus Korea oder Jean aus Paris. Wir hatten viel Spaß und lernten vieles über unsere unterschiedlichen Kulturen und Gewohnheiten, indem uns auch die Lehrer mit tollem Unterrichtsstoff überraschten. Am Montag mussten wir beispielsweise die unterschiedlichen Essgewohnheiten in den verschiedenen Ländern aufzeigen und dabei ein multikulturelles Paar spielen. Ich löste diese Aufgabe mit Woo-Jin und war in der Rolle seiner Freundin, die das ers te Mal bei ihm zu Hause war und natürlich alle sittlichen Regeln missachteteJ.
Am Dienstag lernten wir den Lehrer für die ersten beiden Tageslektionen kennen: Simon. Zusammen mit ihm hatten wir immer Spaß, auch wenn der Unterrichtsstoff gerade Grammatik betraf. Wir Schüler waren froh so einen tollen Lehrer zu haben. Nach der Schule ging ich mit Stefan, Diego und Johannes ins Eaton-Center (ein riesiges Einkaufszentrum) und anschließend nach Chinatown.
Am Donnerstag hatten wir einen Besuch im Gericht mit Simon unserem Lehrer auf dem Programm, was richtig spannend war. Abends war ich bei Fabiola, Jean, Dennis und Adriana eingeladen: Sie hatten eine kleine Party in Ihrem Jugendhotel organisiert.
Freitag war der erste schwierige Tag: Einerseits hatten wir unseren ersten wöchentlichen Test, andererseits machten wir aber auch unser M&Ms-Quiz bei dem wir den Unterrichtsstoff der ganzen Woche spielerisch wiederholen konnten. Nachdem wir den Test heil überstanden hatten stand abends der erste Veranstaltungspunkt auf dem Plan: Die LSC hatte zusammen mit einer anderen Schule die Diskothek „Dreams“ gemietet und wir feierten ausgiebig. Allerdings mussten wir auch Blanca verabschieden, die nach Vancouver flog, um dort in die Schule zu gehen, was uns traurig stimmte.
Am Wochenende hatten wir frei und ich nutzte die Zeit um am Samstag mit Lens (ein Mitschüler aus Deutschland), Johannes und Diego den Exhibition Place und den Hafen zu erkunden. Es galt allerdings „English only, please“ – also kein Deutsch!
Am Sonntag war dann „Family-day“: Beryl „entführte“ mich zum kegeln mit ihren Freunden Eileen, Mary, Ingrid, Frank und Bob und lud mich anschließend auf meinem ersten Donut ein. Abends revanchierte ich mich dann und lud Sie zum Essen bei „Le Marché“ (jetzt Richtree) ein, was ein Geheimtipp von MundoLengua war. Es war echt köstlich, danke!!
Die zweite Woche begann mit den neuen Mitschüler, die zu uns kamen.
Dienstag verabredete ich mich mit Johannes, Lens und einer neuen Mitschülerin -Valentina- zum shoppen und Mittwoch gingen wir zusammen in die Art Gallery of Ontario. Außerdem bekam ich neue Mitbewohner: Dennis, Denise und Aidan (der Sohn von Beryl mit seiner Frau und seinem Sohn). Sie waren echt nett und blieben zwei Tage bei uns.
Thursday was again very sad, because it was my last day with Fabian. He left the school and we both were unhappy.
Friday was again the day of the quiz and also the end of session! During the lesson we had a big surprise: the first snow!! It was the last day for a lot of students so we decided to meet after school to have lunch together. It was half of the LSC-students who went with us to the restaurant “Rio 45°” – a restaurant with brazilian specialties. It was really nice to be there and we had a lot of fun together. In the evening we all went to a bar to have a drink.
Saturday was also the last day for Stefan and Johannes and we decided to stay together for the last few hours. Johannes went with me and Lens to visit the CN-Tower. After the great experience of being in 447 meters we met Stefan downtown and we said goodbye.
On Sunday was again a big event: The 101 Santa Claus Parade in Toronto. It is one of the biggest parades in North America and Beryl came with me to see it. Afterwards we had lunch and returned home to play sudoko (our favourite game in the evenings).
The third week was quite quiet. On Monday we became the new schedule for school because of the new session. We all had new classes and new classmates but Fabiola and I were really lucky because now we had all 4 lessons (A+B+C+D) together. Unhappily we had no more Simon as teacher, but Charles. He wasn’t as good as Simon but we decided to give him a chance. In D lesson we always had a lot of fun because now Sari was our teacher. This week faded away really quickly and I didn’ t do many things. I had nice evenings with Beryl and faster than expected it was again Friday. It was my last M&Ms-Game and my last quiz. I got my attendance certification and afterwards Fabiola and I went to a Chinese restaurant to have lunch with Joon, our Korean friend. In the evening we went to the party organized by LSC and than we had to say goodbye. It was really sad, but we promised to keep in touch.
On Saturday I went with Brian, the coordinator of the school, to visit Niagara on the Lake, a little town, and the Niagara Falls. It was really impressive and I had a nice day even if the weather wasn’t nice. After returni ng home I had a comfortable evening with Beryl and we went again to “Le Marché” to have supper.
The next day was my returning day. I was sad to leave Toronto and to leave all my new friends, but also a bit happy to return home, to see my family and my friends there. Beryl took me to the bus station and I thanked her for her kindness. She was great!! So I took my flight and after a lot of hours I came back to Munich, where my parents were already expecting me. They were happy to see me fit as a fiddle and we drove home.
After this great experience I have to say that it was the best thing I’ve ever done and it was the best decision I’ve ever taken to go to Toronto. Thank to my parents, to Beryl and thank to the kind advices of family Marchetti-Calderon from MundoLengua I had the best three weeks of my life.
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